Osteopathie bei Kleinkindern

Häufige Probleme bei Neugeborenen

Wenn es eine "lange" Geburt gegeben hat, wenn Komplikationen während der Geburt auftraten oder wenn es eine Periduralanästhesie (PDA), eine Saugglocken -oder Zangengeburt gegeben hat, kann es zu funktionellen Beeinträchtigungen im Kopfbereich des Kindes kommen.

Auch Infekte im Säuglingsalter und Impfungen können   Einschränkungen hinterlassen, welche sich als Beeinträchtigung der Beweglichkeit der Gewebe manifestieren können.

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Spucken, Schreien

Der Hinterkopfbereich (Occipital-Bereich) ist für den Geburtsprozess von allergrößter Bedeutung da er den Weg des Kindes duch den Geburtskanal leitet. Hier wirken aber auch das Hauptgewicht der Kräfte, wenn es Verzögerungen und Komplikationen im Geburtsverlauf kommt.

An dieser Stelle verlassen drei wichtige Hirnnerven den Schädel:


    IX. Hirnnerv (N. hypoglossus) welcher für das Saugen und Schlucken wichtig,

  • X. Hirnnerv (Vagusnerv) welcher den u.a. den Magen versorgt und verdauungsfördernd und
  •        entspannend wirkt
  •  XI. Hirnnerv (N. Accesorius) welcher die Hals und Schultermuskulatur versorgt und für die
  •        Kopfhaltung und Drehung wichtig ist.

  • Innerhalb des Hinterhaupts ist auch die große Öffnung durch die das Rückenmark austritt. Alle Nervenbahnen, die zu irgendeiner Struktur im Körper unterhalb des Schädels gehen, müssen durch diese Öffnung.


    Folglich kann, wenn das Hinterhaupt durch Druck beeinträchtigt wird, die Symptomatik des Nervensystems, vom Kind zu Kind sehr unterschiedlich sein, von mildem Spucken bis zum Kind, das hyperaktiv oder Agressiv ist, unter Aufmerksamkeitsstörungen leidet, das Lernprobleme, Ängste oder andere Verhaltenprobleme hat.

    Ausserdem können auch viele orthopädische, kieferorthopädische, internistische und augenärztliche Schwierigkeiten durch Probleme in diesem Bereich ausgelöst oder mitverursacht sein.


    Immer wenn das Baby Mühe mit dem Saugen hat oder häufig spuckt oder erbricht wenn es das Köpfchen exptrem zurückbiegt oder sich nur zu einer Seite dreht geht die Osteopathie davon aus, daß es in einem gewissen Maß Probleme in diesem Bereich gegeben hat.


    Wenn der Kopf des Kindes während der Geburt oder in der frühen Säuglingszeit unnatürlichen Kräften ausgestzt war, wie dies häufig bei Fehllagen des Kindes oder nach Saugglockengeburten und Kaiserschnitten auftritt, kommt es  häufig zu einer Verfestigung des Schädels in der Mitte seiner Unterseite (Schädelbasis). Durch diese Verfestigungen werden dann den Wachstumsbewegungen Wiederstände entgegengesetzt welche zu Verspannungen innerhalb des Kopfes bis hin zu Verformungen führen können.

    Solche Kinder zeigen häufig die Neigung sich zu Verspannen, sind Schreckhaft und haben "unerklärliche Schreiphasen". Es kann zu einseitige Bewegungsmustern kommen (Kopffehlhaltungen und das sog KISS-Syndrom) und vielen anderen Symptomen für welche meist keine Erklärung gefunden werden kann.  


    Behandlung

    Der Bereich der Unterseite des Schädels, den wir hauptsächlich bei kleinen Babys betroffen finden, ist zum Zeitpunkt der Geburt noch nicht zu einem Knochen verwachen wie beim Erwachsenen.

    So früher eine Problematik erkannt wird um so günstiger ist es, da dann die Möglichkeit einer Behandlung gegeben ist.

    Niemals jedoch darf man Sagen: da könne nichts getan werden... So klein die Fortschritte auch sein mögen – jeder noch so kleine Fortschritt ist lohnend da die Probleme die es gibt fortbestehen können und später im Leben Schwierigkeiten verursachen können.


    Manipulation

    Die Hände eines Osteopathen sind tastende und fühlende Hände. Sie pressen und schieben nicht an den Knochen herum. Sie beobachten, wie das System im Inneren funktioniert und wie wir mit den Bewegungen gehen können, um eingeschränkte Bereiche wieder zu befreien.


    Prognose

    Das Leben ist immer in Bewegung. Die Lebendigkeit des wachsenden kindlichen Organismus strebt immer nach Weiterentwicklung und wird ihre Möglichkeiten immer ganz und gar ausschöpfen.

    In der osteopathischen Arbeit werden wir möglicherweise lange Zeit behandeln; wir können während einer intensiven Periode daran arbeiten über die Hauptschwierigkeit hinwegzukommen und beobachten im weitern dann, daß der Fortschritt, den wir ermöglicht haben, beibehalten wird.


    “Was wir bei einer Behandlung tun, ist wie eine Tür in einem Haus zu öffnen,

    so daß die Bewohner im Innern sich frei bewegen können.”

     Zitat: Viola Frymann


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    “Ein Arzt sollte sich damit beschäftigen, Gesundheit zu finden. Krankheit kann jeder finden.”

    Andrew Taylor Still D.O.

    Osteopathie-Praxis Jan H. Schaa
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    Unser Ziel

    Ziel unserer Arbeit ist es, die Gesundung zu unterstützen indem wir das natürliche Zusammenspiel von Struktur und Funktion wieder herstellen.


    Unser Angebot

    Die Basis unseres therapeutischen Angebotes sind das Menschenbild der anthroposophischen Medizin und das ganzheitliche Therapieverständnis der Osteopathie.


    Die von uns angebotenen Methoden und Verfahren ergänzen einander, indem sie die dem Körper innewohnenden Form- und Bilderäfte Anregen damit diese als “Selbstheilungskräfte” wirksam werden können.

    Ich mache aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf Aufmerksam, daß es sich bei allen auf dieser Site erwähnten Verfahren und Indikationen um ein in Deutschland nicht schulmedizinisch / schulwissenschaftlich anerkanntes Verfahren handelt und die Wirksamkeit oder Indikation in Deutschland schulmedizinisch / schulwissenschaftlich nicht bewiesen ist und NICHT zugesichert wird. Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich KEIN Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (Osteopathie) selbst. Nicht  für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten in Deutschland anerkannten schulmedizinisch / schulwissenschaftlich  Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit  schulmedizinisch / schulwissenschaftlich belegen. Bei allen aufgeführten Indikationen kann im Einzelfall eine Behandlung auch bei aufgeführten Anwendungsbeispielen NICHT angezeigt sein. Bei Unsicherheit bezüglich Ihrer Krankheit ist VOR der Konsultation ein Arzt / Amtsartzt aufzusuchen! Für Schäden die aus der Verwendung von Informationen dieser Site ergeben wird jede Haftung abgelehnt. Der Autor distanziert sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten / verknüpften Seiten.


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